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18
Dezember
2010

E-Plus bekommt in kürze mit UMTS auf 900 MHz


E-Plus plant in ländlichen Regionen das UMTS-Mobilfunknetz auch im Frequenzbereich um 900 MHz auszubauen. In diesem Bereich stehen E-Plus seit 2006 Funkkanäle zur Verfügung - diese sind bisher allerdings gebunden für die Nutzung im GSM Standard.

Schon Mitte letzten Jahres hatte der EU-Ministerrat eine Gesetzesnovelle zur Nutzung von Funkfrequenzen verabschiedet, nach der das bislang für GSM reservierte Frequenzband auch für andere Techniken geöffnet wird. E-Plus stellte bei der Bundesnetzagentur einen entsprechenden Antrag, um in ländlichen Regionen einen schnellen Internet-Zugang auf Basis der HSPA+ Technologie anzubieten. Diesen Antrag wurde jetzt stattgegeben, wie Welt Online berichtet.

An zunächst 25 Standorten darf E-Plus dem GSM-900-Frequenzen für UMTS einsetzen. Nach Angaben des Düsseldorfer Mobilfunknetzbetreibers werden die Frequenzen in den entsprechenden Regionen nicht für die Sprachtelefonie benötigt, da hier schon im Bereich von 1800 MHz, dem angestammten Frequenzband von E-Plus, gesendet wird.

Wie es im Bericht von Welt Online weiter heißt, zeigte sich insbesondere der E-Plus-Mitbewerber o2 von der Entscheidung der Bundesnetzagentur "verwundert". Telekom, Vodafone und o2 haben für jeweils mehr als eine Milliarde Euro Frequenzen im benachbarten Bereich um 800 MHz ersteigert, deren Wert deutlich sinken könnte, wenn schnelle Internet-Anbindungen auch auf Frequenzbändern realisiert werden können, die den Netzbetreibern ohnehin bereits zugeteilt wurden. Die Entscheidung ist auch vor dem Hintergrund der Bemühungen des Regulierers zu sehen, die Nutzung der Frequenzen zu flexibilisieren und unabhängig von der eingesetzten Technologie zu machen.

Die Mitbewerber von E-Plus setzen für den mobilen Breitband-Internet-Zugang insbesondere auf den neuen LTE-Standard, so will E-Plus die auf UMTS basierende HSPA+ Technik einsetzen.

Der Ausbau von UMTS 900 hat laut E-Plus begonnen und bereits Ende Januar 2011 sollen die ersten Sender ans Netz gehen.

10
November
2010

Vodafone ist neuer deutscher Mobilfunk-Marktführer




Vodafone mit 35,69 Millionen Kunden
Weil die Telekom im dritten Quartal rund fast 2,1 Millionen Kunden verloren hat, nun 34,88 Millionen Kunden, ist Vodafone plötzlich gemessen an der Kundenzahl wieder Marktführer in Deutschland.
Davon entfielen 54,8 Prozent auf Prepaidkarten.

Im DSL Markt lief es allerdings nicht so gut, Vodafone konnte nur etwa 59.000 neue DSL Kunden gewinnen.
Ein starker Preiswettbewerb habe einem stärkeren Kundenwachstum entgegengewirkt, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Finanziell lief es zwischen Juli und September ordentlich. Insgesamt konnte Vodafone Deutschland 2,33 Milliarden Euro umsetzen, was einem Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Davon entfielen auf den Service-Umsatz im Festnetz 532 Millionen Euro (+0,8 Prozent) und 1,70 Milliarden Euro (+2,5 Prozent) auf Service-Umsätze im Mobilfunk-Segment.

Der Umsatz mit mobilen Datentarifen stieg im dritten Quartal des laufenden Jahres auf 354 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch 278 Millionen Euro. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde (ARPU) liegt bei 16,10 Euro nach 15,90 Euro vor einem Jahr.

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